Ein Festival für Hip-Hopper

Hip-Hopper Festival

Er gilt als einer der besten Breakdancer der Welt:  „BBoy Apache“ war bei den „Urban Culture Days“ in Lübeck zu Gast.

Organisiert wurden die aktionsreichen Tage von der Musik- und Kunstschule in Kooperation mit dem Lübecker Verein Movement Family. Und für die Veranstalter waren es zwei tolle Tage. Urban Dance und Breakdance, DJing, Rap, Beatboxing und Graffiti – das sind die Schlagworte für die von der Musik- und Kunstschule auf die Beine gestellte Aktion. Auf dem kleinen Festival präsentierten sich Künstler verschiedener Sparten: Workshops im Tanz, Rap, DJing und Graffiti standen auf dem zweitägigen Programm. Fazit: „Wir sind so zufrieden, dass wir die Urban-Days im kommenden Jahr fortsetzen“, sagt Anke Kestermann, Tanzpädagogin, Organisatorin und Leiterin der Tanzwerkstatt der Musik- und Kunstschule.

Etwa 100 Teilnehmer und 300 Besucher konnte sie begrüßen. „Wir freuen uns, dass wir der Hip-Hop-Bewegung einen Raum geben können“, sagt Kestermann.

 Highlights waren ein Showprogramm mit Tanzcrews aus Lübeck und Hamburg, eine Freestyle-Rap-Show, eine DJ-Show und das Show Case der Battle Judges machten das Programm komplett. Als einer der weltbesten Breakdancer brillierte „BBoy Apache“ in der Musikschule. Am Sonntag nahm er sich einer Gruppe junger Anhänger an, zeigte ihnen professionelle Aufwärm- und Dehnübungen, und lobte die Breakdancer. „Sehr schön“, rief er ihnen zu. Vom Leid aus seinem Heimatland ließ sich der Profi nichts anmerken, zeigte vielmehr teils akrobatische Figuren – und vermittelte dabei die Illusion der Leichtigkeit. Schwerkraft scheint es für den quirligen Ukrainer kaum zu geben.

Für Rey Santuyo, einen 16-jährigen Breakdancer aus Lübeck, war die Begegnung mit Apache „großartig“. Rey liebt die sogenannten Power-Moves (schwungvolle und akrobatische Elemente im Breakdance). „Dieser Sport ist für mich eine Art, etwas ohne Sprache auszudrücken“, sagt Rey.

„Mit Unterstützung der Rose Stiftung und der Stadt Lübeck konnten wir dieses Fest mit hochkarätigen Dozenten und Künstlern auf die Beine stellen“, freut sich Kestermann.

Ein "Denk-Mal" für Lübecks Werften

Denk-Mal für Lübecks Werften in Travemünde

Mit Unterstützung der Rose-Stiftung erinnert nun ein neues Kunstwerk auf dem Priwall an Zeiten, in denen Lübeck im Schiffbau noch eine große Rolle als Industriestandort hatte.


Lübeck. Wer von der Autofähre kommend auf dem Priwall am Wasser in Richtung Beach Bay spaziert, entdeckt jetzt ein neues Kunstwerk: Ein „Denk-Mal“ – errichtet von Künstler Rainer Wiedemann. Es soll mitnehmen in die Zeit, in der Lübeck mit seinen großen Werften noch ein wichtiger Industriestandort in der Region war. Dass Lübeck seinen Schiffbau mit seinen Werften vor allem an Kiel und Rostock verloren hat, findet Wiedemann „schade“. Dass das Werften-Sterben und der deutsche Schiffbau im Allgemeinen ein Problem seien und man aufpassen müsse, den Anschluss an den internationalen Wettbewerb nicht zu verpassen, findet Wiedemann „wichtig“ und ergänzt: „Das sieht man doch an der aktuellen Energiekrise. Wir tragen Verantwortung dafür, unser Know How im Schiffbau aufrecht zu erhalten, damit wir auch da nicht irgendwann überholt werden.“

Für Lübeck sei es zu spät – aber immerhin erinnern möchte Wiedemann daran. Nicht zuletzt wegen einer persönlichen Geschichte: Über viele Jahre hinweg fuhr der ehemalige Lehrer am Trave-Gymnasium in Kücknitz regelmäßig über die Herrenbrücke und durfte auf seinem Arbeitsweg vor allem die letzte verbliebene Werft, die Flender-Werft, von ihrer Blütezeit bis hin zu ihrer Insolvenz im Jahre 2002 als stiller Zeitzeuge begleiten. „Mit ihrem Aus ging ein wichtiges Stück Industriegeschichte zu Ende.“

Als der Verein für Kunst und Kultur zu Travemünde e.V. vor einiger Zeit auf Wiedemann zukam, um ihn im Rahmen der Kunstaktion „Wind Art“ um einen neuen Beitrag zu bitten, kam Wiedemann die Idee für sein „Denk-Mal“: Drei große kantige Stelen aus Baustahl ragen nun auf dem Priwall empor und sollen an Werftkräne erinnern. Auf ihren Flächen wurden die Daten der sechs einst größten Werften Lübecks gelasert: Koch, LMG, O & K, HATRA, Schlichting und Flender.

Die Stelen stehen im 120-Grad-Winkel um ein Standrohr aus Edelstahl, auf dessen Krone sechs den Werften zugeordnete, typische Schiffe schräg und rückwärts vom Stapel in alle Himmelsrichtungen laufen. Wiedemann zeigt nach oben. „Die Krone dreht sich langsam im Wind.“ Eine Symbolik, die die internationale Bedeutung der Werften unterstreichen soll.

Entstanden ist diese Arbeit zusammen mit Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen des Trave-Gymnasiums in Kücknitz, wo Wiedemann mehr als 30 Jahre tätig war – der Nachwuchs wurde für dieses Projekt mit an Bord geholt: Die Jugendlichen erarbeiteten Zeichnungen und plastische Modelle, bis Wiedemann die Bleche und Stahlelemente mit ihnen zusammenschweißte und mit Unterstützung vom Travemünder Kunstverein, der Possehl-Stiftung sowie der Rose-Stiftung realisieren konnte.

Gestern wurde das Werk auf dem Priwall eingeweiht.


Gekürzt nach: Lübecker Nachrichten, 18.09.2022, Seite 16.

Spatenstich: Ostsee-Medizintechnik in Genin

Spatenstich mit Michael Szczensny, Karin Ploen-Rose und Marco Wilms

Im Gewerbegebiet Genin-Süd entsteht Zukunftsstandort

St. Jürgen. Der Bauzaun steht, und die ersten Bagger sind bereits über das 8000 Quadratmeter große Grundstück gerollt. Lübecks Spezialist der Orthopädietechnik baut im Gewerbegebiet Genin-Süd nahe der A 20.

Mit Schaufel und Baustellenhelm setzt Geschäftsführer Marco Wilms den Spatenstich auf dem Baugrund im Estlandring. Dabei wird er tatkräftig von Karin Ploen-Rose und Michael Szczensny von der Rose-Stiftung unterstützt, die sich als mitwirkender Bauherr an diesem Bauprojekt beteiligt.

Am neuen Standort können Büros, Werkstätten, ein Sanitätshaus, ein Lager und ein Schulungszentrum errichtet werden. Dieses Mehr an Fläche bedeutet Platz für mehr Mitarbeiter: „Momentan sind 68 Personen bei Ostsee-Medizintechnik beschäftigt. In drei Jahren werden die Beschäftigten auf 80 bis 85 Personen steigen“, prognostiziert Wilms.

Dabei soll der neue Standort mit Schulungszentrum auch helfen,  qualifizierte Fachkräfte für den gesamten norddeutschen Raum auszubilden.

Die Einweihung für den neuen Standort ist im Oktober 2023 geplant.

Theaterstück verfilmt

Theaterstück verfilmt

Am 23.06.2022  wurde das Theaterstück "der grüne Weg der Hoffnung" der Regisseurin und Autorin Alice Moustier im Wesloer Wald aufgeführt.
Das Stück gab mit kleinen Szenen an verschiedenen Orten im Wald Einblicke in die Fluchtsituationen, die viele Lübecker nach 1945 erlebten, als sie aus den ehemaligen Ostgebieten (Danzig, Königsberg, Schlesien, Pommern) flüchten mussten.

Auch Günter Grass hatte damals seine Heimat verloren und traute sich bereits das Tabuthema anzusprechen, sowie später auch Joachim Gauck bei seinem Erhalt des Franz-Werfel-Preis: Es sei wichtig, das Leid der vertriebenen Deutschen im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg nicht zu vergessen – ohne dabei die Nazi-Verbrechen zu leugnen. Viele Menschenleben hätten gerettet werden können, wenn die Bewohner von Danzig und Königsberg bereits im Herbst 1944 hätten fliehen dürfen. Aber die SS-Soldaten hielten die Flüchtlinge auf. Im kalten Winter 1944/1945 starben viele bei der Flucht aufgrund der Kälte.

12 bis 14 Millionen Menschen mussten flüchten und etwa 2 Millionen Frauen wurden wahrscheinlich vergewaltigt. Zeitzeugen aus Lübeck waren die Grundlage für das Theaterstück und Interviews mit ihnen werden in der Verfilmung zu sehen sein. Der Film richtet sich vor allem an Schulen, um der jungen Generation ein Bild von der damaligen Situation zu geben und Feingefühl für die jetzigen Flüchtlinge zu entwickeln. Wichtig ist der Regisseurin auch, in den Vorträgen an Schulen die Relevanz des Waldes als Fluchtort darzustellen und somit das Verständnis für nachhaltige Waldnutzung zu fördern. Der Verein Stadtwaldfreunde e.V. habe das ganze Projekt unterstützt und die Förderungen durch die Possehl-, Dräger- und Rose-Stiftung erst ermöglicht.

Am Donnerstag hatten die Schauspielenden jetzt die Ehre, eine der Stifterinnen sogar persönlich kennenzulernen: Frau Plön-Rose.  Alle anderen Stiftungsgründer sind leider bereits verstorben. Alice Moustier und ihr Team freuen sich bereits sehr, mit den Zeitzeugen an Schulen zu gehen, Interviews zu geben und den Film zu zeigen. Besonders würde es sie natürlich erfreuen, wenn auch weitere Schulklassen das Stück im Wald aufführen und der Lübecker Wald, wie in vielen anderen Dingen auch, als gutes Beispiel vorangeht. Für das Theaterstück sucht die Regisseurin gerade noch einen Verlag, um es zu veröffentlichen.

Neuer Ort der Begegnung mit alten Brückenteilen

Upcycling alter Brückteile an der Büssauer Kanalbrücke

Ein Stückchen Historie, ein Stückchen Kultur, ein Stückchen Rastplatz: Am Kanal in Büssau wurden mit Unterstützung der Rose-Stiftung alte Brückenteile aufgestellt.

09.05.2022

Vor ziemlich genau drei Jahren war sie fertiggestellt: die neue Kanalbrücke in Büssau. Die Verbindung der Ortsteile Nieder- und Oberbüssau war von den Bewohnern in Lübecks Süden schmerzlich vermisst worden. Jetzt hat der gemeinnützige Stadtteilverein Initiative für Lübecks ländlichen Raum auf der Schleuseninsel ein besonderes Kunstwerk errichtet – aus Teilen der alten, abgerissenen Brücke.

Die Rettung der alten Brückenteile vor der Verschrottung und das „Upcycling“ in eine multifunktionale Skulptur war nur möglich, weil u.a. die Rose-Stiftung das Projekt unterstützte.

Die Brückenelemente sind vom Lübecker Bildhauer Guillermo Steinbrüggen installiert worden. Das Projekt ist durch die großzügige Unterstützung der Rose-Stiftung, der Possehl-Stiftung, der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung und weiterer Förderer ermöglicht worden“, sagt der Vorsitzende der Initiative, Detlev Stolzenberg.

„Ein Besuch lohnt sich

Wir freuen uns, dass die historischen Brückenelemente weiterhin authentische Kanalgeschichte lebendig erzählen.“ Zudem ist so etwas wie ein Rastplatz für Radwanderer entstanden, „ein toller Ort der Begegnung und zum Aufenthalt “ . Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.

2021 - Junge ForscherInnen sind ausgezeichnet!

Vier Klassen wurden vom JuniorCampus der Technischen Hochschule (TH) Lübeck in der St. Petri Kirche für ihre Projekte rund um das Thema Hören ausgezeichnet.  Ein Klasse reiste sogar aus Geesthacht an.

„Könnt ihr mich hören?“, flüstert Pastor Bernd Schwarze vom Podium aus in Richtung der vier Schulklassen, die in der St. Petri Kirche sehnsüchtig auf die Preisverleihung warten. „Ja“, flüstert ein Kinderchor zurück, der durch die Akustik in der Kirche deutlich lauter zu hören ist, als der Pastor. Von über 300 teilnehmenden Schüler:innen haben es vier Schulklassen bis zur Preisverleihung nach Lübeck geschafft. Sie alle haben am Wettbewerb „Die Welt der Töne – oder warum haben wir zwei Ohren?“ des JuniorCampus der TH Lübeck teilgenommen. Sogar eine Klasse der Grundschule in der Oberstadt in Geesthacht hat den Weg auf sich genommen.

Live Experiment mit der Präsidentin

Die Präsidentin der TH Lübeck, Muriel Helbig, ist anwesend und hat ein kleines Experiment für die Forscher:innen vorbereitet. Sie zählt bis drei und dann dürfen die Kinder rufen und schreien was das Zeug hält. Auf ein Handzeichen hören alle auf und lauschen dem Echo, was durchs Kirchenschiff hallt. Prof. Jürgen Tchorz hat ebenfalls ein Experiment mitgebracht, das einen lauten Knall erzeugt. Die Kinder lauschten aufmerksam und zählten, wie lange der Knall noch nachhallte.

Vier stolze Gewinnerklassen

Nach den Live-Experimenten ist es endlich so weit: die Gewinnerklassen werden verkündet. Auf Platz vier hat es die Johannes-Prassek-Schule aus Lübeck geschafft. Auf den dritten Platz hat sich die Grundschule in der Oberstadt aus Geesthacht katapultiert. Beide Klassen erhielten einen Tag am JuniorCampus zum Thema Akustik, Forscherkoffer, Pipetten und Medaillen. Platz zwei und eins belegen die Grundschule Sterly und die Matthias-Claudius-Schule aus Reinfeld. Sie dürfen sich über eine MINI Phänomenta Woche in der Schule von der Forschungsakademie der Wirtschaft „Keine Panik vor Mechanik“ (FAW), Medaillen, Pipetten und Forscherkoffer freuen. Diedke Diers und Christoph Schwarz der FAW überreichten die Preise. Auch die Förder:innen der Rose-Stiftung, Karin Ploen-Rose und Axel Bülow durften bei der Preisverleihung nicht fehlen.

Das Echo nach der Preisverleihung

Die Stimmen der teilnehmenden Kinder von der Preisverleihung ergeben ein stimmiges Bild. Eine Schülerin der Grundschule in der Oberstadt sagt: „Dass wir die Sachen mitgekriegt haben, den blauen Koffer, die Experimente, die Medaillen, und die großen Türme, die so hoch waren, dass sie bis in den Nebel gingen.“ Eine andere Schülerin erzählt, dass sie die Experimente (in der Kirche) froh gemacht hätten.

2021 - Verlegung einer Stolperschwelle an der TU Lübeck

Verlegung einer Stolperschwelle Technische Universität zu Lübeck

Mit einer Veranstaltungsreihe, einer Ausstellung und der Verlegung einer Stolperschwelle gedenkt die Universität, von den Studierenden initiiert, der erschütternden Ereignisse von 1940 und 1941 auf dem heutigen Campus.
Schleswig-Holsteins Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Karin Prien, informierte sich bei einem Besuch der Universität am 22. Juli über die Vorbereitungen.

Das Engagement der Rose Stiftung trägt im besonderen Maße zur Finanzierung der Stolperschelle und der Informationstafeln bei.

Zum ausführlichen Bericht, bitte hier klicken.

2021 - Neue Tischtennisplatte für die Schule Niendorf

Mit Unterstützung der Rose Stiftung wurde auf dem Gelände der Schule Niendorf eine Tischtennisplatte aus Beton aufgestellt. Um Verletzungen beim Toben zu vermeiden wurde eigens dafür eine 7x7m große Gummifläche eingerichtet. Die Kinder der Schule und der Nachmittagsbetreuung freuen sich riesig und haben die Platte bereits in Besitz genommen. Zur Übergabe trafen sich Frau Ploen-Rose und Herr Bülow von der Rose Stiftung mit der Schulleiterin und dem Vorstand des Freundeskreises. Die Rose Stiftung ermöglicht darüber hinaus seit längerem die Durchführung des Werkunterrichtes der
Grundschule bei einem ortsansässigen Bildhauer.

2021 - Robotikkurse im JuniorCampus MINT-Club

Arbeitsergebnis aus dem JuniorCampus MINT-Club

Vormittags ist der JuniorCampus der Technischen Hochschule (TH) Lübeck fest in der Hand von Schulklassen und Kitagruppen.

Jedoch gab es in der Vergangenheit zahlreiche Anfragen, ob der JuniorCampus (JC) sein Angebot auch außerschulisch für junge Einzelpersonen öffnen kann. Kurz entschlossen hat das Team des JC auf die vielen Nachfragen reagiert und den JuniorCampus MINT-Club gegründet.
Damit können nun auch Interessierte einzeln und ohne Klassenverbund an den spannenden Angeboten des JC teilnehmen. Seit Februar 2020 läuft der erste Kurs im Rahmen des JuniorCampus MINT-Clubs mit Unterstützung durch die Rose-Stiftung. Der Kurs endet jetzt im September und befasste sich thematisch mit Robotern, von der Konstruktion bis hin zur Programmierung.
Bis zu 24 junge Menschen in den Altersgruppen zwischen neun (ab Klassenstufe 4) und 14 Jahren können das Angebot nach Anmeldung wahrnehmen. Sie haben dann Gelegenheit, für drei Stundenan einem Nachmittag in der Woche, individuell und abseits von Schule und Klassenverbund zu experimentieren und zu forschen. Begleitet durch das Team des JC, können sich die jungen Forscherinnen und Forscher eigenständig mit MINT-Themen auseinandersetzen, Fragen stellen, Ideen dazu entwickeln, diese umsetzen und Lösungen realisieren.
Auch der zweite Kurs widmet sich dem Roboterthema. Denn sie sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.

Die Rose-Stiftung unterstützt den JuniorCampus MINT-Club in diesem und dem nächsten Jahr mit rund 17.000€.

2020 - Spende für den Geniner Naturraum

Kirchengemeinde will den Stadtteil grüner machen – Rose-Stiftung unterstützt Projekt mit Spende

St. Jürgen. Freude bei der Kirchengemeinde Genin: Die Rose-Stiftung hat für die Aktion „Naturraum“ 10 000 Euro gespendet. Künftig sollen Bänke zum Verweilen nahe der mächtigen Eichen auf dem Kirchengelände einladen. Außerdem will die Gemeinde Singvögeln, Eulen und Turmfalken ein neues Zuhause geben. Auf dem Kirchengelände werden etwa 22 500 Euro verbaut. Davon trägt die Gemeinde 10 000 Euro. Den Rest will sie durch weitere Spenden aufbringen.

„Eigentlich sind wir hier auf einer grünen Insel, die aber immer kleiner geworden ist“, sagt Pastor Hans-Georg Meyer. Gab es einst weder eine Bahnlinie, einen Kanal, die Autobahn oder riesige Gewerbegebiete, gehe es heute darum, den Stadtteil grüner zu machen. So gebe es unter anderem eine Streuobstwiese mit alten Obstsorten. Heimisch ist hier auch der Heldbockkäfer, „der in Schleswig-Holstein nur hier in Genin vorkommt“, wie Meyer sagt.

Von der Spende der Rose-Stiftung sollen unter anderem Linden und Eichen gepflanzt werden. Einen biblischen Hintergrund werde es auch geben, sagte Meyer: „Es gibt schon einen kleinen Judasbaum mit wunderschönem Blütenzauber.“

Mit ihrem wachsenden Naturraum will die Gemeinde neben den Insekten auch Vögeln helfen: „Mit Nistkästen wollen wir Singvögeln, Eulen und Turmfalken mehr Lebensraum geben“, sagt Meyer. Auch Beobachtungsplätze sollen her. Der Rose-Stiftung dankte Meyer für die „bedeutende Spende“. Angetan von der Verwendung zeigten sich Marcus Peglow, Axel Bülow und Karin Ploen-Rose. „Wir freuen uns, dass wir hier wieder unter die Arme greifen dürfen“, sagte Bülow.

Die Rose-Stiftung wurde 2008 von Peter Rose und Karin Ploen-Rose gegründet. Der Stifter verstarb 2019. Seit Gründung hat die Stiftung etwa 100 000 Euro ausgeschüttet.

Quelle: Lübecker Nachrichten vom 27.08.2020, Seite 9

Karin Ploen-Rose übergibt eine gespendete Sitzbank

2020 - Bronze-Relief des historischen Dorfkerns, Niendorf

Die Dorfgemeinschaft Lübeck-Niendorf e. V. kümmert sich in erster Linie um die Landschaft in und um Niendorf. Ebenso wollen sie die Geschichte und Kultur des Lübecker Stadtteils bewahren und fortschreiben. Ein Projekt hat sich der Revitalisierung des Dorfplatzes angenommen.

In engem Austausch mit der Stadt Lübeck ist bisher erreicht worden, dass der Platz gärtnerisch aufgearbeitet wurde und regelmäßig gepflegt wird. Der ortsansässige Künstler Guillermo Steinbrüggen bot an, ein Relief in Bronze mit der Darstellung des Dorfkerns von Lübeck-Niendorf zu erarbeiten. Dieses Kunstwerk soll seinen Platz auf dem neu zum Leben erweckten Dorfplatz erhalten. Hier soll ein Treffpunkt für die Einwohner von Niendorf entstehen.

Die Rose-Stiftung unterstützt das Projekt derzeit mit € 5.000,00.

Bronzeplastik Niendorf

2020 - Trinkwasserspender für die SchülerInnen der Prenski-Schule, Lübeck

Im Rahmen des Projektes „Wie kann man den Plastikmüllkonsum reduzieren?“ kam bei der Ermittlung der Müllmenge auch die Frage auf, wie man die vielen selbst mitgebrachten Plastikflaschen vermeiden könne. Bei der Untersuchung dieser Fragestellung wurde auch festgestellt, dass die Schülerschaft zu wenig Wasser über den Tag zu sich nimmt. Deshalb suchte die Projektgruppe nach Lösungsmöglichkeiten, wie alle Schüler/ innen Ihre Wasserflaschen schnell und unkompliziert auffüllen können. In Zusammenarbeit mit dem Hausmeister, Schüler- und Elternschaft sowie Lehrkräften wurde der Antrag zum Aufstellen eines Wasserspenders mit Hygienezertifikat einstimmig angenommen.

Zusätzlich zu den Eigenleistungen der Schule und der Eltern unterstützt die Rose-Stiftung die Anschaffung der Wasserspender mit € 3.000,00.

2020 - Junior Campus, Technische Universität Lübeck

Nach ausführlichen Gesprächen mit dem JuniorCampus (Frau Mahncke und Frau Zabinski), in denen die Angebotserweiterung des JuniorCampus erörtert wurde, entschloss sich die Rose-Stiftung, den JuniosCampus für die Jahre 2020 und 2021 mit ca. € 35.000,00 zu unterstützen. In einer ersten Maßnahme wurde dem JuniorCampus 500 Bonustickets der Stadtwerke zur Verfügung gestellt, die es Schulklassen gestatten, die Busfahrt von der Schule zum JuniorCampus für alle Schüler/ innen zu ermöglichen. Leider ist es  -insbesondere bei Schulen in den entlegenen Stadtteilen- nicht immer möglich , die entsprechenden Kosten für derartige außerschulische Angebote seitens der Schule bzw. der Eltern zu decken.

Für das Jahr 2020 stellt die Rose-Stiftung ca. € 18.000,00 für Personal- und Sachkosten zur Verfügung. Ermöglicht werden dadurch die Kurse „Robotik für Fortgeschrittene“, „Chemie in der Küche“ und „Biologie für Sekundarstufe“. Die Kosten für diese Kurse werden auch im Jahr 2021 von der Rose-Stiftung getragen.

2020 - Werkunterricht, Grundschule Lübeck-Niendorf

Die Grundschule Lübeck-Niendorf wurde vom Schulrat Daugs auf die Rose-Stiftung aufmerksam gemacht. Der Grundschule war es räumlich nicht möglich, für die vierten Klassen Werkunterricht in der Schule anzubieten. Die angestrebte Lösung, mit dem Künstler Guillermo Steinbrüggen, auf dem Gut Niendorf „Kunst und Werken“ anzubieten, scheiterte an der Finanzierung.

Die Schulleiterin, Frau Poggensee, erläuterte dem Vorstand der Rose-Stiftung, dass Herr Steinbrüggen sich bereit erklärt habe, im 14-tägigen Rhythmus die jeweils vierten Klassen zu unterrichten. Die Doppelstunde inkl. Raum und Material kostet € 60,00 pro Klasse. Damit kämen bei ca. 20 Einheiten € 1.200,00 für ein Schuljahr zusammen.

Die Rose-Stiftung unterstützt dieses Projekt ab März 2020 mit den notwendigen Geldmitteln für 4 Jahre.

Darüber hinaus benötigte die Schule einen mobilen Pavillon, der für Veranstaltungen außerhalb des Schulgebäudes (z. B. Einschulung) nutzbar ist.
Den Kaufpreis in Höhe von € 800,00 hat die Rose-Stiftung ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Werkunterricht Niendorf

2019 - Notenständer, Zentrum für Musikkultur, Lübeck

Das Zentrum für Musikkultur stellt Lübecker Musikkünstlern Räumlichkeiten und Equipment für die Probenarbeit zur Verfügung. Um den größten Probenraum (Bands und Bigband) adäquat ausstatten zu können, stellte der Verein einen Antrag zur Anschaffung von Notenständern. Der Vorstand der Rose-Stiftung verschaffte sich vor Ort einen Überblick über die Maßnahme und konnte an einer Probe der Bigband teilnehmen

Die Rose-Stiftung unterstützt die Anschaffung der notwendigen Notenständer mit € 2.500,00.

2019 - "Symphonic Gospel", Kirchengemeinde Luther-Melanchton, Lübeck

Im Dezember 2019 organisierte die Kirchengemeinde ein musikalisches Crossover-Projekt, dass zwei Gospelchöre, eine Band sowie ein sinfonisches Blasorchester auf die Bühne brachte. Die Aufführungen in der Kirche waren ein voller Erfolg. Die Kirche war so überfüllt, dass viele Besucher stehen mussten.

Für gemeinsame Probentage, die Generalprobe und die zwei Auftritte in der Lutherkirche stellte die Rose-Stiftung ingesamt € 2.500,00 zur Verfügung.

Grundschule

2018 - Festschrift zur 125-Jahr-Feier, Grundschule Niederbüssau

Anlässlich der 125 Jahr-Feier der Grundschule in Niederbüssau wurde die Rose-Stiftung angefragt, ob sie die Chronik der kleinen Grundschule mitfinanzieren könnte. Gern übernahmen die Rose-Stiftung die Kosten für die Festschrift und trug damit zur gelungenen Jubiläumsfeier maßgeblich bei.

2018 -Skulptur zur historischen Nutzung am Elbe-Lübeck-Kanal

Grundschule

Im Herbst 2017 griff die Rose-Stiftung eine Projektidee der Initiative für Lübecks ländlichen Raum e.V. für einen Skulpturenpfad an der alten Stecknitz auf. Im Rahmen eines Modelprojektes Regio Branding Lübeck-Nordwestmecklenburg werden entlang des Radwanderweges am Elbe-Lübeck-Kanal an Altarmen der Stecknitz besondere Landmarken heraus gestellt werden. Dazu sollen an Landmarken und authentischen Orten der alten Stecknitz Skulpturen regionaler Künstler installiert werden. Aktuell wurde das Kunstobjekt Fisch im Kopf des Künstlers Rainer Wiedemann aufgestellt. Die Skulptur ist eine drei Meter hohe Figurengruppe aus Eichenholz und Stahl und ist zum Gedenken an die historische Nutzung am ehemaligen Stecknitz-Kanal gedacht.
Die Rose-Stiftung hat sich insgesamt mit 8.000 Euro an dem Projekt beteiligt.

2018 - Neugestaltung des Schulgartens, Grundschule Niederbüssau

Grundschule

Die Grundschule in Niederbüssau wollte den alten nicht mehr benutzbaren Schulgarten zu neuem Leben erwecken. Das Projekt sah vor, den Gartenbereich neu zu gestalten und neben einem Hochbeet mehrere Sitzgruppen für Gruppenarbeiten, Unterricht im Sommer und gemeinsames Singen zu schaffen. Darüber hinaus sollte auch die vorhandene Sandkiste vergrößert und neu gestaltet werden.
Das Projekt wurde auch von örtlichen Unternehmen begleitet und von der Rose-Stiftung mit 7.000 Euro finanziert.

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