Junge ForscherInnen sind ausgezeichnet!

Vier Klassen wurden vom JuniorCampus der Technischen Hochschule (TH) Lübeck in der St. Petri Kirche für ihre Projekte rund um das Thema Hören ausgezeichnet.  Ein Klasse reiste sogar aus Geesthacht an.

„Könnt ihr mich hören?“, flüstert Pastor Bernd Schwarze vom Podium aus in Richtung der vier Schulklassen, die in der St. Petri Kirche sehnsüchtig auf die Preisverleihung warten. „Ja“, flüstert ein Kinderchor zurück, der durch die Akustik in der Kirche deutlich lauter zu hören ist, als der Pastor. Von über 300 teilnehmenden Schüler:innen haben es vier Schulklassen bis zur Preisverleihung nach Lübeck geschafft. Sie alle haben am Wettbewerb „Die Welt der Töne – oder warum haben wir zwei Ohren?“ des JuniorCampus der TH Lübeck teilgenommen. Sogar eine Klasse der Grundschule in der Oberstadt in Geesthacht hat den Weg auf sich genommen.

Live Experiment mit der Präsidentin

Die Präsidentin der TH Lübeck, Muriel Helbig, ist anwesend und hat ein kleines Experiment für die Forscher:innen vorbereitet. Sie zählt bis drei und dann dürfen die Kinder rufen und schreien was das Zeug hält. Auf ein Handzeichen hören alle auf und lauschen dem Echo, was durchs Kirchenschiff hallt. Prof. Jürgen Tchorz hat ebenfalls ein Experiment mitgebracht, das einen lauten Knall erzeugt. Die Kinder lauschten aufmerksam und zählten, wie lange der Knall noch nachhallte.

Vier stolze Gewinnerklassen

Nach den Live-Experimenten ist es endlich so weit: die Gewinnerklassen werden verkündet. Auf Platz vier hat es die Johannes-Prassek-Schule aus Lübeck geschafft. Auf den dritten Platz hat sich die Grundschule in der Oberstadt aus Geesthacht katapultiert. Beide Klassen erhielten einen Tag am JuniorCampus zum Thema Akustik, Forscherkoffer, Pipetten und Medaillen. Platz zwei und eins belegen die Grundschule Sterly und die Matthias-Claudius-Schule aus Reinfeld. Sie dürfen sich über eine MINI Phänomenta Woche in der Schule von der Forschungsakademie der Wirtschaft „Keine Panik vor Mechanik“ (FAW), Medaillen, Pipetten und Forscherkoffer freuen. Diedke Diers und Christoph Schwarz der FAW überreichten die Preise. Auch die Förder:innen der Rose-Stiftung, Karin Ploen-Rose und Axel Bülow durften bei der Preisverleihung nicht fehlen.

Das Echo nach der Preisverleihung

Die Stimmen der teilnehmenden Kinder von der Preisverleihung ergeben ein stimmiges Bild. Eine Schülerin der Grundschule in der Oberstadt sagt: „Dass wir die Sachen mitgekriegt haben, den blauen Koffer, die Experimente, die Medaillen, und die großen Türme, die so hoch waren, dass sie bis in den Nebel gingen.“ Eine andere Schülerin erzählt, dass sie die Experimente (in der Kirche) froh gemacht hätten.

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