Ein Festival für Hip-Hopper

Er gilt als einer der besten Breakdancer der Welt:  „BBoy Apache“ war bei den „Urban Culture Days“ in Lübeck zu Gast.

Organisiert wurden die aktionsreichen Tage von der Musik- und Kunstschule in Kooperation mit dem Lübecker Verein Movement Family. Und für die Veranstalter waren es zwei tolle Tage. Urban Dance und Breakdance, DJing, Rap, Beatboxing und Graffiti – das sind die Schlagworte für die von der Musik- und Kunstschule auf die Beine gestellte Aktion. Auf dem kleinen Festival präsentierten sich Künstler verschiedener Sparten: Workshops im Tanz, Rap, DJing und Graffiti standen auf dem zweitägigen Programm. Fazit: „Wir sind so zufrieden, dass wir die Urban-Days im kommenden Jahr fortsetzen“, sagt Anke Kestermann, Tanzpädagogin, Organisatorin und Leiterin der Tanzwerkstatt der Musik- und Kunstschule.

Etwa 100 Teilnehmer und 300 Besucher konnte sie begrüßen. „Wir freuen uns, dass wir der Hip-Hop-Bewegung einen Raum geben können“, sagt Kestermann.

Highlights waren ein Showprogramm mit Tanzcrews aus Lübeck und Hamburg, eine Freestyle-Rap-Show, eine DJ-Show und das Show Case der Battle Judges machten das Programm komplett. Als einer der weltbesten Breakdancer brillierte „BBoy Apache“ in der Musikschule. Am Sonntag nahm er sich einer Gruppe junger Anhänger an, zeigte ihnen professionelle Aufwärm- und Dehnübungen, und lobte die Breakdancer. „Sehr schön“, rief er ihnen zu.

Vom Leid aus seinem Heimatland ließ sich der Profi nichts anmerken, zeigte vielmehr teils akrobatische Figuren – und vermittelte dabei die Illusion der Leichtigkeit. Schwerkraft scheint es für den quirligen Ukrainer kaum zu geben.

Für Rey Santuyo, einen 16-jährigen Breakdancer aus Lübeck, war die Begegnung mit Apache „großartig“. Rey liebt die sogenannten Power-Moves (schwungvolle und akrobatische Elemente im Breakdance). „Dieser Sport ist für mich eine Art, etwas ohne Sprache auszudrücken“, sagt Rey.

„Mit Unterstützung der Rose Stiftung und der Stadt Lübeck konnten wir dieses Fest mit hochkarätigen Dozenten und Künstlern auf die Beine stellen“, freut sich Kestermann.

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